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"Du siehst nett aus, bist du es auch" erschien als Text als er an jenem Sonntag Nachmittag die Nachricht öffnete, die ihm auf jener Plattform im Internet zugesandt wurde, auf der er sich wie oftmals an den Wochenenden die Zeit vertrieb und sich die Profile der angemeldeten Leuten anschaute, oder sich an immer wieder ähnelten Chatunterhaltungen beteiligte. Neugierig schaute er sich den Sender dieser kurzen Nachricht genauer an, und öffnete das Profil der Unbekannten.

Auf dem eingestellten Bild blickte ihm eine junge bildhübsche Lady entgegen. Zweifelnd ob es diese zauberhafte Lady auch wirklich gibt, oder ob sich da nicht doch jemand unter falschen Angaben und Bildern gerade einen Spaß erlaubt, wie es auf solchen Plattformen oftmals üblich ist, und gleichzeitig von dem Wunsch geplagt mit der schönen Unbekannten ins "Gespräch" zu kommen, greift er zur Tastatur des Rechners und schreibt ihr zurück -belanglos, weil ihm ausgerechnet jetzt die passenden Worte fehlen um einen Gesprächsaufbau zu starten, der sie bewegen könnte, auch wieder auf seine kurze Mail zu reagieren. So schrieb er zurück daß er das ja nicht beurteilen könne, und sie es selbst herausfinden solle -Enter- die Mail war verschickt noch während er sich Gedanken machte, ob ihm nicht etwas besseres einfallen würde. Gespannt saß er vorm Rechner in Erwartung darauf, noch eine kurze Rückantwort zu bekommen. Immer wieder schaut er sich das Foto und das Profil der Unbekannten an, und blickt träumerisch in ihr hübsches Gesicht, bis sich seine Gedanken wieder in die Realität zurückholen und ihm versuchen klarzumachen daß er gerade auf ein nichtexistierendes Profil hereinfällt und am anderen Ende wohl jemand am Rechner sitzt, der oder die sich gerade darüber lustig macht, wieder mal ein dankbares Opfer für irgendwelche Spielchen gefunden zu haben. Warum sonst sollte eine so hübsche Lady ausgerechnet ihn kontaktieren wollen. Traurig über diese Vorstellung, jedoch mit einem kleinen Funken Hoffnung der noch nicht ganz abgestorben war, daß er sich doch irren könnte und es diese Lady tatsächlich gibt, entdeckt er eine neue Mail von Gaby. So heißt wohl die Lady, wenn die Angaben in ihrem Profil tatsächlich stimmen sollten. Er öffnet neugierig die neue Mail, die diesmal etwas länger war als die vorangegangene. „Dann müssten wir wohl ein bißchen schreiben damit ich herausfinden kann ob du nett bist, also fang schonmal an zu erzählen“ las er in den Zeilen. Er erwiderte ihr Mail, und sie schrieben sich an jenem Sonntag noch einige Nachrichten hin und her. In den folgenden Tagen war seine erste Amtshandlung, wenn er nach Hause kam, den Rechner einzuschalten, um zu sehen, ob "Gaby" online ist. Er ärgerte sich über sich selbst, über dieses fühlbare Herzklopfen, wenn er das online-Zeichen an ihrem Profil entdeckte und er wußte, daß sie gerade ebenfalls vorm Rechner sitzt. Es waren nun ein paar Tage vergangen, seit jenem Sonntag, andem sie ihm das erste mal per Mail kontaktierte, und wiedermal saß er am Rechner, versunken in das Bild, daß ihm aus dem Monitor entgegenblickte, auf dem das Profilbild von Gaby zu sehen war, als er eine neue Mail von ihr entdeckte. Sie schrieben sich an diesem Abend wie so oft in den letzten Tagen stundenlang Nachrichten hin und her, und als er die letzte Mail von Gaby durchlas, hatte er die Gewissheit. Es hatte sich wohl bestätigt, was er die ganze Zeit angenommen, jedoch immer wieder versucht hat zu verdrängen. Es gab sie wohl nicht, diese Gaby, in die er sich bereits ohne es zu wollen, jedoch hilflos seinen Gefühlen gegenüber verliebt hatte. Warum sonst sollte sie ihm sonst in dieser Mail schreiben, daß sie vorerst nicht telefonieren möchte, und sie den Kontakt lediglich auf das Schreiben reduziert halten möchte. Vielleicht war er zu plump vorgegangen, als er ihr in einer Nachricht seine Handynummer zukommen ließ, in der Hoffnung auf eine kurze sms, oder gar einen Anruf, der besagen würde, daß es diese bezaubernde Lady auch real gibt. Jedoch sprachen alle nun Indizien dafür, daß sich wohl seine Annahme bestätige.

 

Er nahm sich fest vor dem ganzen Spiel ein Ende zu bereiten, und den Kontakt abzubrechen, und versuchte die Gefühle abzuwenden die längst in ihm aufgekeimt waren, auch wenn er sich insgeheim nicht zugestehen wollte, daß er sich längst in eine Illusion verliebt hatte, was ihn letztlich wütend auf sich selbst machte.

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